Ansaldo MicroLok II

Lösungen für MicroLok II Interlocking Systeme

Westermo hat die Microlok®-II-Gateway-Funktionalität in die Device-Server-Switches der Lynx-Serie und die Ethernet-Extender der Wolverine-Reihe integriert. Diese Funktionalität, verbunden mit WeOS, erlaubt Bahnunternehmen und Systemintegratoren bei ihren Interlocking- und Signalgebungsprojekten nicht nur Geld einzusparen, sondern erhöht zusätzlich die Belastbarkeit der Netze. 

Das, von Ansaldo STS eigens entwickelte, serielle Microlok®-II- Protokoll wird speziell für Interlocking-Lösungen verwendet. Das Westermo-Gateway konvertiert das serielle Format in UDP (User Datagram Protocol), das dann wiederum mit anderen Daten entlang der Bahnstrecke über ein Ethernet-Netzwerk übertragen wird. Sowohl die Lynx- als auch die Wolverine-Geräte sind für Netzwerk-Infrastrukturen konzipiert und erlauben eine sichere und schnelle Datenübertragung über einen Gigabit-Glasfaser-Ring beziehungsweise über bestehende Kupferkabel.

Es können bis zu 64 Microlok®-Adressübersetzungen ausgeführt und überwacht werden. Dazu gibt es die Timeout-Settings „Key-on/Key-off“ für serielle Ports sowie die Alarmfunktion „Hot/Standby Controller“, um einen widerstandsfähigen Channel für Hot Standby Controller zu schaffen. 

Bei Installationen, wo Microlok® verwendet wird, ist Produktzuverlässigkeit wesentlich, um Instandhaltungskosten zu minimieren und Zugverspätungen zu vermeiden. Für die besten Lösungen haben die Westermo Geräte eine hohe mittlere Betriebsdauer (MTBF) von 500.000 Stunden (MIL-HDBK-217F (Gb) 25°C) und mehr.

Microlok II Anwendungskonzept

Der Bedarf

Ein Interlocking-System gewährleistet, dass die Datenkommunikation des Bahnverkehrs auf jedem Teilabschnitt reibungslos verläuft. Der Abschnitt wird nach passierendem Verkehr und an Kreuzungspunkten überwacht, aufgrund dieser Informationen werden sensible Daten wie beispielsweise Kontrollsignale ausgelöst. Protokolle wie MicroLok® II von Ansaldo werden für die Übermittlung dieser kritischen Daten verwendet.
Microlok II ist ein serielles Protokoll, daher ist der Kabelbedarf bei der Verwendung mehrerer Geräte-Controller signifikant. Da serielle Lösungen eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung darstellen, führt ein Kabelbruch immer zu einem Netzwerkfehler.
Streckenseitige Einrichtungen müssen zuverlässig sein, selbst wenn die Umgebung für Datenkommunikationseinrichtungen nicht optimal ist. EMC-Level können hoch sein, da viele Züge elektrisch betrieben werden. Vibrationen durch vorbeifahrende Züge sind ebenfalls entscheidend, sowie Temperaturen in streckenseitigen Gehäusen, die in einem Jahr stark schwanken können.

 

Berücksichtigung des Netzwerkes

Das Micolok II-Protokoll ist ein serielles Protokoll, welches für die Übertragung von Nachrichten zwischen zwei Microlok II Kontrollern konzipiert wurde. Die Spezifikationen erlauben aber auch eine Übertragung über ein IP-Netzwerk. 
Durch die Verwendung eines Konverters, um die seriellen Daten in UDP-Paketen zusammenzufassen, kann das Protokoll über ein Ethernet-Netzwerk transportiert werden. Ethernet-Netzwerke können natürlich stabil betrieben werden, und dadurch Kommunikation selbst im Falle eines Kabelbruches ermöglichen. 

 

Die Lösung

WeOS bietet eine umfassende Microlok II-Gateway Lösung, die bis zu 64 Adressen bewältigen kann. Es gibt außerdem Support für eine Hot / Standby-Konfiguration durch die Verwendung von Heartbeat-Signals. Dadurch wird ein stabiler Channel geschaffen, wenn sich Kontroller in Hot Standby befinden.
Der eingebaute I/O Port kann als Alarm-Ausgang konfiguriert werden, wenn ein Sitzungs-Timeout auftritt. WeOS unterstützt nicht nur das Microlok II-Protokoll, sondern mit den Layer-3-Lösungen sind auch dynamisches Routing sowie Port-basierte Firewall-Lösungen möglich.
Westermo Produkte sind außerordentlich robust. Unabhängige Tests nach Streckensignalisierungsstandards IEC 62236-4:2008 & EN 50121-4:200 befinden sich auf allen Westermo Geräten, die Microlok II unterstützen. Geräte sind außerdem einsatzfähig innerhalb einer Umgebungstemperatur von -40°C bis +70°C.

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